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Sicherlich ist es normal, so unsicher zu sein. Aber mein Gefühl der Tollpatschigkeit bleibt. Bin ich denn so charakterlos dass ich nicht liebenswert sein kann?

Ich habe doch Charakter, oder? Warum sonst widmest du mir einen Teil deiner Zeit, das hat doch einen Grund. Irgendwie muss ich also interessant sein. Warum also kommt es mir so vor, als könnte ich nichts außer ein wenig dümmlich lächeln... vielleicht bin ich ja doch dumm und alle waren nur zu rücksichtsvoll darauf hinzuweisen.

Ich möchte mir sicher sein. Sicher sein, dass ich etwas kann. Was kann ich denn überhaupt? Sicher, ich kann lachen. Aber lachen möchte ich jetzt nicht. Und ich möchte, dass ich nicht mehr zu laut und herrisch bin, das ist eine ganz dumme Angewohnheit. Aber wie soll ich denn sonst mit all diesen Situationen umgehen, in denen ich nicht weiß was ich machen soll?
Warum verhalte ich mich in Gruppenarbeiten immer absolut passiv oder richtig dominant? Ich kann nicht mit anderen zusammenarbeiten, ich kann die Gedankengänge der anderen nicht nachvollziehen, weswegen ich mich aus den Gesprächen und Überlegungen ausklinke. Ich hab ja eh nichts davon, wenn ich es nicht nachvollziehen kann. Ich kann nicht auf sie eingehen, ich verstehe sie nicht. Aber sie verstehen sich, warum verstehe ich sie nicht?
Ich kann schneller lesen. Lesen kann ich, das kann ich wirklich. Das ist etwas, dessen ich mir sicher bin. Schließlich steht mir das zu, so viel Zeit wie ich damit verbringe.

Aber sprechen, sprechen kann ich nicht. Ich verhaspele mich, mein Mund ist für meine Gedanken zu langsam und kann ihnen nicht folgen. Ich kann meinem Gegenüber nicht in die Augen sehen, das ist mir unangenehm. 

Ich bin ausweichend. Aber lügen tue ich glaube ich gar nicht so oft. Ich bin freundlich zu fast jedem, aber wenn mir jemand auf die Nerven geht bin ich ein bisschen reservierter, warum sollte ich sie auch ermutigen. Aber gerade weil ich nicht direkt unfreundlich bin, merken viele gar nicht, wenn ich zu ihnen nicht so freundlich bin wie zu den anderen, vielleicht weil der Unterschied nicht so auffällig ist wie bei anderen.

Klingt nach jugendlicher Identitätskrise, will mir scheinen. Was das Ganze nicht besser macht.

10.4.07 21:01


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Ein Gefühl der Einsamkeit, kannst du mir nahe sein, mit mir reden, mich anlächeln?
Auch... oder obwohl... mein Lächeln sich wie erfroren anfühlt.

Mein Kopf ist so leer und dumpf. Deine Worte hallen darin wider bis sie sich so verzerrt haben, dass ich nichts mehr verstehen kann. Dabei bemühe ich mich doch so.

Die Kopfschmerzen haben sich meine Energie erschlichen.

10.4.07 20:46





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